Orthokintherapie

Bei der Orthokintherapie werden körpereigene entzündungshemmende und regenerative Stoffe in die betroffenen Gelenke eingebracht. Mit der Orthokintherapie werden Entzündungen und Degenerationen gehemmt.

Bei der Entstehung einer Arthrose bilden sich im Inneren des Gelenkes sogenannte Zytokine, die für die Symptomatik (Schmerz, Entzündung) entscheidend verantwortlich sind.

Hierbei spielt das Protein Interleukin 1 (IL-1) eine besondere Rolle. Dieses Protein IK-1 besetzt die Rezeptoren (Antennen) der Knorpelzellen und führt zu einer Veränderung des Informationsflusses zum Zellkern, der die krankhaften arthrotischen Veränderungen im Inneren des Gelenkes startet

Wie funktioniert die Herstellung?

Die Orthokin-Technologie fördert durch Oberflächenstimulation der weißen Blutkörperchen die Bildung körpereigener, entzündungshemmender und regenerativer Eiweisse. Vom Patienten wird venöses Blut mit der Orthokin-EOT-Spezialspritze abgenommen. Das Patientenblut wird im Brutschrank für 6 bis 9 Stunden bei einer Temperatur von 30° verwahrt. In dieser Zeit findet eine physikalisch-chemische Reaktion statt, die zur Bildung des Gegenspielers des Interleukin-1 führt.

Anschließend werden die Orthokin-EOT-Röhrchen zentrifugiert. Unter aseptischen Bedingungen (sterile Handschuhe, Mundschutz, steriler Kittel) wird das Serum in die Injektionsspritze steril verschlossen und bei -20° Celsius gelagert. Der Inhalt der Reinjektionsröhrchen wird in das betroffene Gelenk gespritzt, Schmerz und Entzündung im arthrotischen Gelenk werden wirksam bekämpft.

Bei welchen Erkrankungen kann Ihnen die Orthokintherapie helfen?

Alle arthrotischen Gelenke profitieren von der Orthokintherapie, vorausgesetzt die Arthrose ist noch nicht so weit fortgeschritten, dass keine Knorpelzellen mehr vorhanden sind und vorausgesetzt, dass die Gelenke selbst eine ausreichende anatomische Größe aufweisen, so dass eine, wenn auch dünne Kanüle, in diese Gelenke eingeführt werden kann.

Die Orthokintherapie wird in unserer Praxis bei Arthrosen folgender Gelenke angewandt:

Arthrosen des Kniegelenkes, des Schultergelenkes, des Daumensattelgelenkes, der kleinen Wirbelgelenke, des Hüftgelenkes, des oberen Sprunggelenkes, des Ellenbogengelenkes

Wie erleben Sie als Patient die Orthokintherapie?

Die Injektionsröhrchen werden nach ihrem Auftauen unter sterilen Bedingungen in das betroffene Gelenk injiziert. Aufgrund der Tatsache, dass die Orthokinherstellung aus körpereigenem Blut erfolgt, treten allergische Reaktionen nicht auf.

Insgesamt werden 5 bis 8 Spritzen zwei mal pro Woche verabreicht.

Umittelbar nach der Injektion ist ein leichtes Druckgefühl sowie ein leichtes Anschwellen im Gelenk zu verspüren. Da es sich um eine, wenn auch kleine, Eröffnung eines jeden Gelenkes handelt, sollte man das Duschen und das Baden dieses Gelenkes für zwölf Stunden anschließend vermeiden.

Was bezahlt die Krankenkasse?

Von den gesetzlichen Kassen werden diese Kosten nicht übernommen. Die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten der Orthokintherapie aufgrund der hervorragenden wissenschaftlichen Ergebnisse der letzten Jahre.

Unser Praxisteam hält für Sie einen Flyer mit den aktuellen Kosten bereit. Weitere Informationen unter www.orthokin.de und in unserer Sprechstunde.